Maria Schreyer

Die in Berlin geborene und in Potsdam aufgewachsene Maria Schreyer, geb. Meckel, studierte von 2003-09 an der HfM Dresden Gesang bei Regine Köbler, sowie 2009-13 Schulmusik und Deutsch (an der TU) für das Lehramt an Mittelschulen.

Seit 2015 unterrichtet sie an der OS "Heinrich Zille" Radeburg Deutsch und Musik.

Maria Schreyers großes Interesse am Ensemblegesang und an Alter Musik führte sie unter anderem in das Susato-Ensemble Berlin und bis 2014 zum vocalis ensemble dresden, dessen Gründungsmitglied sie war. Außerdem fühlt sie sich der zeitgenössischen Musik verpflichtet. Nach der Mitwirkung in Uraufführungen während des Studiums war sie 2011 und 2013 bei den „Wittener Tagen für neue Kammermusik“, bei den Ferienkursen in Darmstadt 2012, im Festspielhaus Hellerau 2011 und 2013, in Madrid beim Festival „Fase“ sowie in Freiburg mit dem SWR-Sinfonieorchester in verschiedenen Uraufführungen zu hören. Der Neuen Musik widmet sie sich auch im Ensemble AuditivVokal in Dresden.

2008-13 war Maria Schreyer Solistin des Brandenburgischen Konzertorchesters Eberswalde. Zu ihren Opernrollen gehören die Blonde in Mozarts „Entführung aus dem Serail“ (Choriner Opernsommer 2007/2010), die Papagena in „Die Zauberflöte“ (Brandenburgische Opernakademie 2008 bis 2010) und die Zauberin in Purcells „Dido und Aeneas“ (Chemnitz 2011, Dresden 2012).

Ihr umfangreiches Konzertrepertoire umfasst (Solo)Kantaten, Oratorien, Requien und Messen. Es reicht von den Werken des Frühbarocks wie Monteverdis „Marienvesper“ über Oratorien von Bach und Händel bis zu Mozart, Schumann und Orffs „Carmina Burana“.

Seit Januar 2014 dirigiert Maria Schreyer den Männerchor "Liederkranz 1844" e.V. aus Radebeul, zuerst stellvertretend und seit September 2014 als dessen künstlerische Leiterin. Im August desselben Jahres übernahm sie auch die Leitung des Sächsischen Winzerchores Spaargebirge e.V. Meißen.